Freitag, 9. Januar 2015

Müllheim 420 km

Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht erwachen wir am Morgen. Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns, dass ein Womonachbar sein Fahrzeug quer gestellt hat. Vermutlich um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten. Da sind wir Heftigeres gewohnt. Etwas schmunzeln müssen wir beim Blick zu unserem direkten Nachbarn. Der nutzt seine Kabeltrommel als Regenauffangbehälter.

Während wir sämtliche Kabel-Stecker-Verbindungen mit allerlei Erfindungsgeist gegen Nässe zu schützen versuchen und unsere Kabeltrommel einigermaßen geschützt unter das Womo verbannen, platziert dieser seine Trommel völlig frei mit den Steckdosenöffnungen nach oben neben dem Womo. Wenn es da einen Kurzschluss gibt, würde uns das nicht wundern. Nach dem Frühstück fahren wir los. Trotz Freitag ist der Verkehr nicht sehr schlimm. Nur der Wind, natürlich meist von vorn, macht uns und unserem Spritverbrauch zu schaffen. So kommen wir etwas langsamer aber stetig voran und machen kurz vor der französischen Grenze in Müllheim unseren nächsten Übernachtungshalt. Wir hoffen, dass der von uns gewählte Platz uns einigermaßen vor dem weiterhin angekündigten Sturm schützt. Vor dem Abendessen vertreten wir uns kurz die Beine. Es regnet grad nicht besonders stark. Einen Cache finden wir auch. Allerdings ist er nur durch eine kleine Klettereinlage von Achim zu bergen.