Samstag, 6. September 2014

Am Morgen treffen Bekannte von Anna und Emil ein. Sie sind von Berlin gekommen. Nach ein bisschen Klönschnack fahren wir alle zum nächsten CP. Die beiden Berliner wollten sowieso dorthin und wir müssen auch mal komplett ver- und entsorgen. Nur die Platzsuche ist nicht ganz so einfach. Viele Stellen sind mit weichem Sand bedeckt. Für schwere Wohnmobile nicht besonders attraktiv. Karin und Anna suchen aber schöne passende Plätze aus, zwar nicht ganz am Strand, aber dafür eben, fest und nicht weit von den sanitären Anlagen.
Die Berliner machen es anders. Sie fahren so weit wie möglich an den Strand und fahren sich fest. Zwei freundliche Polen kennen das Dilemma. Sie helfen uns mit einem geländegängigen Fahrzeug aus und ziehen den Havaristen heraus. Emil und Achim machen die Womos wieder autark, während Karin und Anna ein paar Wäschestücke waschen. Dann gönnen wir uns alle eine ausgiebige Dusche. Zum Kiten kommen wir wieder nicht. Der Wind ist weiterhin zu schwach.
Nur einer der beiden Berliner hat etwas Spaß mit einem großen 16er Kite und einem riesigen Brett, genannt Berta. Andere Kiter sind nicht so erfolgreich. Sie werden vom zwar schwachen aber eben ablandigem Wind immer weiter hinaus auf das offene Wassser gezogen, so dass sie nur mit Mühe wieder zurück kommen. Ein Kiter muss sogar von einem Boot zurück geholt werden. Er ist zu weit getrieben und aus dem Stehbereich heraus gekommen.