Sonntag, 27. Juli 2014

Säffle 110 km

Gestern haben wir einen ganz faulen Tag eingelegt, sind auf dem CP geblieben und haben gebadet, sowohl im See als auch in der Sonne. Obwohl Achim sich unter der Markise verkrochen hat, ging ein Sonnenbrand an ihm nicht vorbei. Bei ihm kann die Sonne wohl um die Ecke brennen. Heute geht es aber wirklich weiter. Wir wollen endlich an den Vänern, einen großen See, eigentlich schon ein Binnenmeer. Dafür fahren wir etwa einhundert Kilometer östlich bis Säffle. Dort steuern wir einen Badeplatz an, den wir aus einem Prospekt der Touristeninformation haben. Gleich ein Reinfall. Kurz vor dem Ziel geht es auf einer Schotterpiste mit vielen tiefen Löchern steil bergab. Runter kämen wir zwar, aber ob wieder hoch ist die Frage. Karin lotst Achim beim Rückwärtsfahren. Hier hat er ja schon einige Übung (Gegenverkehr mit Bus in Norwegen). Dann fahren wir direkt nach Säffle zur Touristeninformation. Aber da gibt es auch kein anderes Material. Also weiter ausprobieren. Der nächste Badeplatz ist aber schon von vornherein unerreichbar. Ein Schild „Gesperrt für Kraftfahrzeuge aller Art“ verweigert uns die Zufahrt. Einen Badeplatz haben wir noch. Der liegt aber bei einem Campingplatz. Da kommt „wildes“ Übernachten nicht so gut. Außerdem wäre der Parkplatz voll in der Sonne, was bei der Hitze auch keinen Spaß macht. Daher entschließen wir uns, auf einen offiziellen SP in Schäffle zu fahren. 
Der ist nicht einmal schlecht. Er liegt ganz nett am Yachthafen. Nur die Stromsäulen sind abgesperrt, was uns aber nichts ausmacht. Dafür scheint er kostenlos zu sein – zumindest noch. Dort suchen wir uns ein möglichst schattiges Plätzchen und genießen die Natur bis uns ein aufziehendes Gewitter mit kräftigem Regen ins Womo treibt.