Montag, 24. März 2014

Poullet-St-Estèphe 300 km

Da die VE außer Betrieb ist, fahren wir den nächsten SP Labenne an. Doch hier erleben wir eine Enttäuschung. Erstens gibt es hier keinen wirklichen SP, vielleicht ist ja der SP auf dem CP gemeint. Zweitens finden wir keine VE. Also weiter zum SP Capbreton. Dort ist alles super. VE funktioniert und der SP ist auch gut besucht. Dann geht es weiter in Richtung Bordeaux. Hier allerdings beginnt ein Mautdesaster. Wir fahren die Auffahrt 10 der angeblich mautfreien Autobahn auf. Nach etwa zehn Kilometern lesen wir „Péage“, verpassen die Abfahrt und dürfen für zehn Kilometer Autobahn 5,30 € berappen. Laut Bon soll dieser Betrag für 52 Kilometer gelten. Die sind wir bisher keinesfalls gefahren. Vielleicht zahlen wir für die künftigen Kilometer. Wir trauen der Sache aber nicht und verlassen an der nächsten Ausfahrt die Autobahn. Nach langem Überlegen, wie es denn weiter gehen soll, sehen wir, dass die Autobahn ab jetzt doch wieder mautfrei sein soll. Wir riskieren erneut die Auffahrt. Nach einigen Kilometern sehen wir wieder das Schild „Péage“ und fahren diesmal rechtzeitig ab, zeigen der Mautstelle den bestimmten Finger und fahren die nächste Auffahrt wieder auf. Jetzt scheinen wir das System verstanden zu haben. Jedenfalls zahlen wir heute keine weitere Maut mehr. Das einzige, was noch passiert, ist, dass wir einen geblitzt bekommen. Erklären können wir das aber auch nicht ganz. Die Geschwindigkeitsbeschränkung lag bei 110 km/h. Für Fahrzeuge über 3,5 t galt 80 km/h und Überholverbot. Achim schwamm auf der rechten Seite zwischen den Lkws mit. Nun hoffen wir mal, dass wir nicht gemeint waren, sondern ein Pkw auf der linken Spur. Sehr schnell kann der aber auch nicht gewesen sein. Wir kommen trotzdem gut in Roullet-St-Estèphe an und genießen das heute frisch eingekaufte und herrlich schmeckende Baguette. Ach ja, wir sind wieder östlich des Nullmeridians angelangt.