Einen Tag vor Abreise kommt Achim auf die glorreiche Idee, den Reifendruck am Womo zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Die Prüfung klappt, eine Korrektur nach mehr Druck steht an. Wer hätte das gedacht?
Nun brauchen unsere etwas wuchtigeren Pneus einen nicht ganz unerheblichen Druck oberhalb von 5 bar. Da macht die Vorrichtung unserer örtlichen Tankstelle schon lange vorher schlapp. Also selbst ist der Mann mit seiner elektrischen Pumpe. Leider aber gibt sie nur angeberisch vor, den Druck erhöht zu haben. Eine nachträgliche Messung beweist den Status quo.
Wir haben aber noch eine elektrische Pumpe - nämlich die vom Fiat-eigenen Reifenpannenset. Die muss schließlich den gewünschten Reifendruck eines Kleintransporters schaffen, sonst wäre sie fehl am Platze. Also schließt Achim sie ebenso wie die schwache Pumpe vorher am 120 Watt starken Anschluss im Womo an. Klappt beim ersten Reifen hervorragend - auch gemäß nachträglicher Messung. Klappt beim zweiten Reifen gar nicht mehr - Totenstille.
Der 120 Watt-Anschluss liefert keinen Strom mehr. Da war wohl eine Sicherung der Meinung: "Jetzt reicht's!" Nun geht die Suche nach der ausgelösten Sicherung los. Natürlich weiß Mann auch ohne Blick in schnöde Anleitungen, wo die Sicherungen sind - am Elektroblock. Alle sind zwar teilweise schwer zugänglich aber schön säuberlich beschriftet, jedoch auch nicht ganz eindeutig. Kreis 1, Kreis 2, Multimedia, Reserve und so weiter lassen doch mehr als eine Lösung zu. Aber alle Sicherungen am Elektroblock weisen jede Schuld von sich. Sie sind makellos intakt.
Nun liegt der 120 Watt-Anschluss am Elektropanel, wo sich auch die TV-Steuerung befindet. Mal prüfen. Nix, TV-mäßig ist ebenfalls tote Hose. Der Fernseher selbst spielt zwar mit, aber die Satellitenantenne fährt nicht mehr hoch. Das geht überhaupt nicht. Also doch ein Blick in die Anleitungen. In der Bedienungsanleitung für die Sat-Steuerung lassen sich weitere 2 Sicherungen an der Antennensteuerung ausfindig machen. Also prüfen.
Leichter gedacht als getan. Nach drei Jahren wissen wir aber wenigstens, wo Hymer dieses Steuergerät verbaut hat: Über dem Kühlschrank, in einem Oberschrank, hinter einer verschraubten Holzblende. (Nur so nebenbei: Wir wissen das nicht aus der Betriebsanleitung von Hymer, sondern weil wir da aus anderen Gründen schon mal investigatorisch tätig waren.) Vor der Prüfung steht die Vorarbeit. Der Oberschrank muss leergeräumt werden. Ein Minihocker muss geholt werden, weil der Eigner doch einiges unter 1,90 misst. Dann werden die 4 Schrauben gelöst und die Rückwand - eigentlich nur eine Zwischenwand - entfernt. Das Steuergerät wird an der wirklichen Rückwand sichtbar und durch hineinquetschen des halben Oberkörpers erreichbar. Letzteres gelingt aber nur, weil Achim den Minihocker gegen eine Leiter austauscht. Die Sicherungen können nun mittels einer Taschenlampe geortet werden. Sie befinden sich an der Seite des Steuergerätes, wo sie mittels Taschenlampe und Taschenspiegel erkannt werden können. Das heißt aber noch nicht geprüft. Erst müssen die Sicherungen herausgezogen werden. Hier hat Hymer wirkliche Qualität verbaut.
Die Dinger sitzen so fest, dass das Herausziehen nur mittels Hebelwirkung gelingt. Mit bloßen Fingern wäre entweder die Sicherung oder die Seitenwand nebenan gebrochen. Ein Finger vielleicht auch. Nun ahnt man es sicher schon: Die beiden Sicherungen sind intakt. Also widme man sich wieder dem Lesestoff von Hymer. Nach 100 Seiten entdeckt Achim folgenden Hinweis: "Sicherungen am Sicherungsträger: Die Sicherungen sind neben dem Elektroblock eingebaut. Die Sicherungen sind Untersicherungen zur Reserve 4 (25 A) am Elektroblock. ... Flachsicherung 10 A/rot (Sat-Anlage)." Jupp! Die war hin. Neue rein.
Satanlage funktioniert wieder. 12 V-Anschlussbuchse auch wieder. Also alles wieder einbauen, einräumen, wegräumen. Jetzt schließt Achim die Pumpe an dem selbst eingebauten Anschluss an. Der ist eigentlich zum Aufladen der E-Bikes gedacht. Aber so geht es auch. Luftdruck an vier Reifen in Ordnung.
Nun brauchen unsere etwas wuchtigeren Pneus einen nicht ganz unerheblichen Druck oberhalb von 5 bar. Da macht die Vorrichtung unserer örtlichen Tankstelle schon lange vorher schlapp. Also selbst ist der Mann mit seiner elektrischen Pumpe. Leider aber gibt sie nur angeberisch vor, den Druck erhöht zu haben. Eine nachträgliche Messung beweist den Status quo.
Wir haben aber noch eine elektrische Pumpe - nämlich die vom Fiat-eigenen Reifenpannenset. Die muss schließlich den gewünschten Reifendruck eines Kleintransporters schaffen, sonst wäre sie fehl am Platze. Also schließt Achim sie ebenso wie die schwache Pumpe vorher am 120 Watt starken Anschluss im Womo an. Klappt beim ersten Reifen hervorragend - auch gemäß nachträglicher Messung. Klappt beim zweiten Reifen gar nicht mehr - Totenstille.
Der 120 Watt-Anschluss liefert keinen Strom mehr. Da war wohl eine Sicherung der Meinung: "Jetzt reicht's!" Nun geht die Suche nach der ausgelösten Sicherung los. Natürlich weiß Mann auch ohne Blick in schnöde Anleitungen, wo die Sicherungen sind - am Elektroblock. Alle sind zwar teilweise schwer zugänglich aber schön säuberlich beschriftet, jedoch auch nicht ganz eindeutig. Kreis 1, Kreis 2, Multimedia, Reserve und so weiter lassen doch mehr als eine Lösung zu. Aber alle Sicherungen am Elektroblock weisen jede Schuld von sich. Sie sind makellos intakt.
Nun liegt der 120 Watt-Anschluss am Elektropanel, wo sich auch die TV-Steuerung befindet. Mal prüfen. Nix, TV-mäßig ist ebenfalls tote Hose. Der Fernseher selbst spielt zwar mit, aber die Satellitenantenne fährt nicht mehr hoch. Das geht überhaupt nicht. Also doch ein Blick in die Anleitungen. In der Bedienungsanleitung für die Sat-Steuerung lassen sich weitere 2 Sicherungen an der Antennensteuerung ausfindig machen. Also prüfen.
Leichter gedacht als getan. Nach drei Jahren wissen wir aber wenigstens, wo Hymer dieses Steuergerät verbaut hat: Über dem Kühlschrank, in einem Oberschrank, hinter einer verschraubten Holzblende. (Nur so nebenbei: Wir wissen das nicht aus der Betriebsanleitung von Hymer, sondern weil wir da aus anderen Gründen schon mal investigatorisch tätig waren.) Vor der Prüfung steht die Vorarbeit. Der Oberschrank muss leergeräumt werden. Ein Minihocker muss geholt werden, weil der Eigner doch einiges unter 1,90 misst. Dann werden die 4 Schrauben gelöst und die Rückwand - eigentlich nur eine Zwischenwand - entfernt. Das Steuergerät wird an der wirklichen Rückwand sichtbar und durch hineinquetschen des halben Oberkörpers erreichbar. Letzteres gelingt aber nur, weil Achim den Minihocker gegen eine Leiter austauscht. Die Sicherungen können nun mittels einer Taschenlampe geortet werden. Sie befinden sich an der Seite des Steuergerätes, wo sie mittels Taschenlampe und Taschenspiegel erkannt werden können. Das heißt aber noch nicht geprüft. Erst müssen die Sicherungen herausgezogen werden. Hier hat Hymer wirkliche Qualität verbaut.
Die Dinger sitzen so fest, dass das Herausziehen nur mittels Hebelwirkung gelingt. Mit bloßen Fingern wäre entweder die Sicherung oder die Seitenwand nebenan gebrochen. Ein Finger vielleicht auch. Nun ahnt man es sicher schon: Die beiden Sicherungen sind intakt. Also widme man sich wieder dem Lesestoff von Hymer. Nach 100 Seiten entdeckt Achim folgenden Hinweis: "Sicherungen am Sicherungsträger: Die Sicherungen sind neben dem Elektroblock eingebaut. Die Sicherungen sind Untersicherungen zur Reserve 4 (25 A) am Elektroblock. ... Flachsicherung 10 A/rot (Sat-Anlage)." Jupp! Die war hin. Neue rein.
Satanlage funktioniert wieder. 12 V-Anschlussbuchse auch wieder. Also alles wieder einbauen, einräumen, wegräumen. Jetzt schließt Achim die Pumpe an dem selbst eingebauten Anschluss an. Der ist eigentlich zum Aufladen der E-Bikes gedacht. Aber so geht es auch. Luftdruck an vier Reifen in Ordnung.