Die Nacht war so schön warm. Auch der Morgen ist angenehm. Wir brauchen keine Heizung. So müsste es immer sein. Nach dem Morgenkaffee radeln wir nach Villaricos. Dort ist Markt. Wir parken unsere Räder am Ortsrand, in der Erwartung, dass der Markt gleich um die nächste Ecke beginnt. So kannten wir es aus vergangenen Jahren. Aber die Zeiten ändern sich. Wir müssen fast bis ans andere Ende des Ortes laufen, wo jetzt der Markt beginnt und schieben uns durch die Gassen. Es gibt viel Obst und Gemüse, auch Kleidung und Küchenartikel. Was wir vermissen sind Elektrokleinwaren. Macht aber nichts. Wir decken uns mit Orangen ein, kaufen Churros (Schmalzgebäck) für den kleinen Hunger und stellen uns am Hähnchenstand an. Das dauert etwas und die Churros verschwinden so langsam in unseren Mägen. Dann radeln wir schnell zurück. Schließlich soll das Hähnchen nicht kalt werden. Wir wählen eine vermeintliche Abkürzung durch eine Urbanisation, die letztendlich aber doch etwas länger ist. Vielleicht hat deswegen ein Scherzbold ein Sofa für eine Rast direkt auf dem Fahrradweg platziert.
Am Womo angekommen machen wir schnell ein Erinnerungsfoto vom Gummiadler.
Schließlich ist er in den nächsten Minuten Geschichte. Nun mit vollen Mägen haben wir uns die Siesta redlich verdient. Gegen Abend holen uns Gisela und Uwe zum Boule ab. Da können wir uns gleich wieder die Kalorien abtrainieren. Zum Glück hat diesmal Gisela das Handy dabei. Wir wollten nämlich schon immer mal ein Foto vom Boulespiel haben.
Es werden auch zwei hart umkämpfte Partien mit knappen Ausgängen. So macht das auch Spaß.

