Wir haben die Nacht offenbar ohne
Schäden am Womo überstanden. Allerdings leiden wir etwas unter
Schlafdefizit, da es dauernd irgendwo krachte und knackte; zum Glück
nicht an unserem Womo. Wir machen uns auf zur nächsten
Hymerwerkstatt nach Sevilla. Unterwegs haben wir noch ganz gut mit
starkem Seitenwind zu kämpfen. In einer Ortschaft fliegt uns ein
leerer Pappkarton ca. 50x50 direkt vor und dann unters Auto. Dem
folgenden Schleifgeräusch entnimmt Achim, dass sich dieser Karton
bei uns recht wohl fühlt. Er muss ein paar Mal vor- und zurück
setzen, bis er alle Reste per Hand heraus ziehen kann. Dann kommen
wir in Sevilla bei Hymer an. Unser Ansprechpartner ist ein sehr
freundlicher, mehrsprachiger Holländer, was die Kommunikation
ungemein erleichtert, aber leider auch nicht zu einem positiven Ende
führt. Er kennt das Problem. Wir sind damit nicht die ersten. Die
gebrochene Feder ist einzeln nicht lieferbar. Da muss das ganze
Schloss getauscht werden. Ist aber nicht auf Lager und kostet ca. 120
Euronen plus Montage. Der nächste Werkstatttermin wäre Anfang
Februar. Wir verabschieden uns und fahren 50 km weiter auf der
Dauersuche nach einer vernünftigen Lösung. Unser heutiger SP
erinnert etwas an ein Gefängnis.
Trotzdem ist er brechend voll und
das schon um die Mittagszeit. Die Umgebung ist etwas netter, eine
Kirche in Sichtweite sowie Sport und Spiel direkt nebenan.
