Wir machen uns wieder reisefertig und verabschieden uns von Isa und Helmut. Die beiden wollen hier noch bis Ende Februar bleiben. Uns zieht es weiter in den Süden. Wir wollen von jetzt an nur sehr kleine Etappen fahren. So führt uns unser Navi lediglich über den nächsten Hügel nach Calnegre. Wir kennen hier mehrere SP. Auf einem davon waren wir noch nicht. Dieser ist deshalb auch unser heutiges Ziel. Ein ganz einfacher, offener Platz, nur mit VE, kein Strom. Bei unserer Ankunft empfängt uns ein Holländer und erklärt uns die örtlichen Besonderheiten sowie die kulinarischen Möglichkeiten in der Nähe. Wir können uns einen Platz mit Meerblick aussuchen. Stühle raus, Kaffee und Füße hoch. Oft hat man solche Gelegenheiten nicht mehr.
Ein Arbeiter ist gerade dabei, die Parzellen mit Kalklinien zu markieren. Kurz vor der Indoor-Zeit ertönt ein lautes Motorengeräusch. Ein Moppel? Nein. Ein Bauer steht mit seinem Güllewagen an der Entsorgung und pumpt die Gülle ab. Zumindest hoffen wir die Fließrichtung richtig zu deuten. So genau wollen wir das nicht untersuchen. Schließlich, man glaubt es kaum, geht auch heute wieder die Sonne unter.


