Ein
Beitrag im NDR über Leonardo da Vinci‘s Techniküberlegungen hat
uns auf das phanTechnikum in Wismar neugierig gemacht. Normalerweise
sind wir nicht so die Museumsgänger, aber da wollen wir hin. Also
rufen wir am Vorabend auf dem als voll bekannten Stellplatz an, ob
wir für den nächsten Tag reservieren könnten. Nein, geht nicht.
Das Kontingent ist schon ausgereizt. Wir sollten es auf gut Glück
und möglichst früh probieren. Achims innerer Wecker funktioniert.
Nach einem schnellen Kaffee machen wir uns auf und kommen gerade am
Stellplatz an, als einige Wohnmobile in der Ausfahrt, an der
Entsorgung, Schlange stehen. Das deuten wir als gutes Zeichen: Wenn
so viele raus wollen, wird schon was frei sein. Wir fahren drauf,
sehen ein paar Reserviertschilder und einen freien Platz. Schon
parken wir ein. Ein kleiner Rundgang eröffnet uns aber noch einen
(gefühlt) besseren Platz. Also umparken. Dann ist es aber gut. Wir
holen unsere Räder aus der Garage und packen unsere Regenjacken ein,
denn das Wetter mit den dunklen Wolken scheint Regen zu versprechen.
Wir kommen trocken am Museum an. Dort wollen wir unsere Fahrräder
unter Dach abstellen. Aber eine „Museumsdame“ weist uns darauf
hin, dass das gar nicht geht. So müssen wir unsere Fahrräder im
Freien abstellen. An der Kasse macht uns wieder eine „Museumsdame“
darauf aufmerksam, dass wir unsere (wirklich) kleinen Rucksäcke
nicht mit in die Ausstellung nehmen dürfen, sondern vorher in Fächer
einschließen müssen. Ganz entschließt sich uns diese Weisung
nicht. Was bitte sollten wir denn klauen? Einen Flugapparat von Da
Vinci? Die Ausstellung gefällt uns sehr gut. Es gibt viel zu sehen.
Natürlich viel von Da Vinci! Aber auch andere Dinge von den Anfängen
der Fliegerei bis zu neuzeitlichen Flugmodellen, vom Umgang mit der
Wasserkraft, vom Küstenschutz.
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Die
Exponate über das Thema Feuer haben wir dann nach gut zwei Stunden
ausgelassen. Vielleicht ein anderes Mal. Auf dem Rückweg ist unser
Blick für Außergewöhnliches geschärft. So sehen wir einen alten
Gebäudekomplex, anscheinend ein privates Wohnhaus, das uns aber eher
an eine Kasernenwache erinnert. Auch Obelix scheint hier tätig
gewesen zu sein und hat ein paar Abwasserringe unmotiviert in die
Gegend gestellt. Kurz vor dem Stellplatz machen wir schnell noch Halt
und gönnen uns jeder ein Fischbrötchen. Schließlich haben wir die
gestern vermisst.
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Die
machen aber Lust auf mehr. Daher kaufen wir noch etwas Räucherfisch
für den Abend. Gerade als wir unsere Räder in die Garage stauen,
öffnet der Himmel seine Schleusen und beschert uns für den
restlichen Nachmittag einen Dauerregen mit Gewittergrollen. Ach, wie
schön gemütlich ist es doch im Womo mit einem dampfenden
Kaffeebecher.






