Die Sonne lacht. Das müssen wir ausnutzen. Schließlich gibt es hier
in Oberfranken noch ein paar Ecken, die wir 40 Jahre lang nicht oder
überhaupt noch nicht gesehen haben. Unser erster Anlaufpunkt ist der
Untreusee etwas südlich von Hof. Hier finden wir einen leicht
schrägen aber großen Parkplatz mit viel Platz für unser Womo. Wir
holen unsere Fahrräder heraus und starten eine Runde um den See. Als
erstes fällt uns ein Schild auf, was man darf und was nicht. Kiten
zum Beispiel nicht. Vor zig Jahren waren wir einmal hier und haben
unser Surfbrett gebadet. Mit dem Kitebboard wird das dann wohl
nichts.
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Wir wollen gerade weiter radeln, als uns ein bekannter Geruch in die
Nasen steigt. Zugleich sehen wir auch Menschen mit oberfränkischen
Bratwürsten im “Laabla” (=Brötchen). Sofort machen wir eine
Pause, obwohl wir uns die noch gar nicht verdient haben. Nach der
Stärkung geht es aber weiter. Wir merken, dass wir hier in einem
ziemlich hügeligen Gelände sind. Bergauf nutzen wir die
E-Unterstützung und bergab quälen wir die Bremsen. Zugegeben, der
direkte Weg um den See wäre schon etwas ebener, aber die Caches
liegen etwas abseits. Da müssen wir natürlich hin.
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Groß ist der Untreusee nicht. Daher sind wir auch recht schnell rum.
So entschließen wir uns für einen weiteren Abstecher zum nahen
Förmitzspeicher. Da waren wir noch nie. Aber hier ist es nicht so
überlaufen, nicht gerade einsam, aber doch gemütlicher. Nur
Bratwürste finden wir hier keine. Ein recht großes
Wasserwirtschaftsamt blockiert den Uferweg und wir müssen über
einen Hügel ausweichen. Mitten im Speichersee sehen wir einen
einsame kleine Insel mit einem Obelisken. Dort soll auch ein Cache
sein. Aber nach Schwimmen ist uns heute nicht.
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Trotzdem sammeln wir ein paar Caches ungestört auf unserer Rundtour
ein. Leider darf man hier am Speicher nicht übernachten. So müssen
wir uns wieder ein anderes Plätzchen für die Nacht suchen.



