Samstag, 1. Dezember 2018

Figueira 11. Tag


Wir wollen die große Rad- und Cachetour nochmals angehen, die wir am Montag schon versucht hatten, aber wegen der aufgeweichten Zuwegung abbrechen mussten. Diesmal schaut es besser aus. Aber eine Herausforderung ist es trotzdem.
Zuerst müssen wir wieder 5 km auf einer vielbefahrenen Hauptstraße nach Raposeira radeln. Dank Seitenstreifen geht das. Schließlich folgen wir dem Via Algarviana zunächst auf 2,6 km Feldweg, diesmal von der Sonne zumindest teilweise getrocknet. Am Schluss hoppeln wir noch 2 km über Rasengittersteine. Hoppeln, nicht fahren, denn dieser Weg ist wohl nie ganz fertig geworden. Im Gegenteil, es fehlen schon wieder ein paar Steine.


Begleitet wird die Tour von vielen gefundenen Caches, teilweise sehr hübsch und fantasievoll gemacht.


Aber auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne. Achim muss hin und wieder einen feuchten Hang hinauf klettern. Das Klettern ist nicht so schwer, das Bergabrutschen aber umso abwechslungsreicher. Einmal glaubten wir sogar, einen besonders großen Cache gefunden zu haben. Doch der Fund stellte sich als entsorgte Gasflasche heraus.

Am Schluss werden wir mit einem tollen Sandstrand belohnt, wo wir ein paar Surfer beobachten können.

Sie kommen aus einer Ansammlung von (mehr oder weniger) Aussteigern, die es sich auf dem Strandparkplatz bequem gemacht haben und hier wohl auch einige Zeit verbringen.
8Aussteiger
Zurück geht es nun ohne Cachesuche viel schneller. Es fällt auf, dass die Portugiesen sich freundlich bedanken, wenn wir ihnen auf dem Fahrweg Platz machen. Sogar Rad- und Motorradfahrer winken uns unterwegs zu.
Am Abend schwächelt das WLAN. Wahrscheinlich sind zu viele im Netz, so dass es dauernd zusammenbricht. Eine Engländerin verrät mir den Code für ein anderes Netz. Na also, geht doch. Dann fällt auch noch der Strom aus, auf dem gesamten Platz. Einige merken dies, weil der Fenseher ausgeht. Wir merken es wegen unserem 12 V-Fernseher erst viel später. Dann ist der Strom auch schon wieder da. Dafür bekommen wir jetzt Jimi Hendrix etwas laut serviert. Wir verdächtigen natürlich die Jugend. Gegen 22:00 Uhr geht auch Jimi Hendrix brav schlafen.