Wir wollen die große Rad- und Cachetour nochmals angehen, die wir am
Montag schon versucht hatten, aber wegen der aufgeweichten Zuwegung
abbrechen mussten. Diesmal schaut es besser aus. Aber eine
Herausforderung ist es trotzdem.

Zuerst müssen wir wieder 5 km auf einer vielbefahrenen Hauptstraße
nach Raposeira radeln. Dank Seitenstreifen geht das. Schließlich
folgen wir dem Via Algarviana zunächst auf 2,6 km Feldweg, diesmal
von der Sonne zumindest teilweise getrocknet. Am Schluss hoppeln wir
noch 2 km über Rasengittersteine. Hoppeln, nicht fahren, denn dieser
Weg ist wohl nie ganz fertig geworden. Im Gegenteil, es fehlen schon
wieder ein paar Steine.
Begleitet wird die Tour von vielen gefundenen Caches, teilweise sehr
hübsch und fantasievoll gemacht.
Aber auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne. Achim muss hin und
wieder einen feuchten Hang hinauf klettern. Das Klettern ist nicht so
schwer, das Bergabrutschen aber umso abwechslungsreicher. Einmal
glaubten wir sogar, einen besonders großen Cache gefunden zu haben.
Doch der Fund stellte sich als entsorgte Gasflasche heraus.
Am Schluss werden wir mit einem tollen Sandstrand belohnt, wo wir ein
paar Surfer beobachten können.
Sie kommen aus einer Ansammlung von (mehr oder weniger) Aussteigern,
die es sich auf dem Strandparkplatz bequem gemacht haben und hier
wohl auch einige Zeit verbringen.
8Aussteiger
Zurück geht es nun ohne Cachesuche viel schneller. Es fällt auf,
dass die Portugiesen sich freundlich bedanken, wenn wir ihnen auf dem
Fahrweg Platz machen. Sogar Rad- und Motorradfahrer winken uns
unterwegs zu.
Am Abend schwächelt das WLAN. Wahrscheinlich sind zu viele im Netz,
so dass es dauernd zusammenbricht. Eine Engländerin verrät mir den
Code für ein anderes Netz. Na also, geht doch. Dann fällt auch noch
der Strom aus, auf dem gesamten Platz. Einige merken dies, weil der
Fenseher ausgeht. Wir merken es wegen unserem 12 V-Fernseher erst
viel später. Dann ist der Strom auch schon wieder da. Dafür
bekommen wir jetzt Jimi Hendrix etwas laut serviert. Wir verdächtigen
natürlich die Jugend. Gegen 22:00 Uhr geht auch Jimi Hendrix brav
schlafen.






