Der Tag beginnt sonnig, ohne Wind. Später kommen aber Wolken, Niesel
und Regen dazu. Das stört uns erstmal nicht, denn wir wollen nach
Bodstedt, wo wir einen schönen Stellplatz kennen, mit einem
Fischlokal dazu. Doch als wir ankommen fehlen die Womo-Parkschilder.
Der Eigentümer kommt an unsere Tür und erzählt uns, dass er den
Platz vorerst schließen musste und nun auf eine Genehmigung der
Behörden wartet. Daher fahren wir weiter nach Barth und
beratschlagen, was wir nun tun wollen. Wir fahren an den Bodden und
dann immer mehr oder weniger am Ufer entlang und erkunden die Gegend.
In Darwitz waren wir schon einmal. Allerdings hat sich hier viel
verändert. Der kleine Hafen wie auf dem Bild sieht nur noch von der
Wasserseite so aus.
Vom Hafen aus gesehen wurde ein langer ins Wasser
ragender Anleger gebaut, der mit nur zwei Booten fast leer wirkt, was
uns auch kein Bild wert ist. Ein großes Hafengebäude ist aus
EU-Fördermitteln im Entstehen und sollte eigentlich schon letztes
Jahr fertig sein. Wir gehen ein paar Schritte zu Fuß, wo wir einen
schön gewachsenen Baum
und ein Kunstwerk sehen.
Ersterer gefällt
uns. Für Letzteres haben wir wohl den falschen Geschmack. Wir sind
halt Kunstbanausen. Mit dem Rad fahren wir in die andere Richtung zu
einem kleinen Hafen, kehren aber lieber um, weil nun doch einige
Regenwolken am Himmel in unsere Richtung ziehen. Fast trocken, aber
eben nur fast, erreichen wir das Womo und verstauen unsere Räder
schnell in die Garage. Dann fahren wir einen weiteren Hafen an, wo
schon Womos stehen. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass dieser
Platz von einer Kiteschule gepachtet ist und daher das Stehen für
nicht zur Kiteschule gehörende Menschen problematisch ist. Wir tun
unser Bestes, um das Problem klein zu halten, bleiben, cachen und
harren der Dinge, die da kommen werden.


