Nach
einem gemütlichen Frühstück erfahren wir von Anja und Erwin, dass
dessen Sohn Kai mit Freundin Sandra uns alle überholt hat und schon in Workum
angekommen ist. Starke Leistung von Berlin aus, wenn man erst am
Vortag gegen 17 Uhr startet. So erfahren wir aber auch, dass wir
jetzt schon auf den Campingplatz fahren könnten, wenn wir denn schon
dort wären. Aber da trennen uns gut 150 Kilometer, ein Stopp bei
Lidl, Gas und Diesel tanken. Nachdem wir dies alles erledigt haben,
fahren wir gemütlich bis Workum. Wir bemerken mal wieder, wie
entspannt das Fahren in unseren europäischen Nachbarländern ist und
unterstellen als Grund die Geschwindigkeitsbegrenzung und die im
Vergleich zu Deutschland drastischeren Strafen bei Nichtbeachtung.
Wobei wir mit dieser Meinung nicht unbedingt die Mehrheit der
Deutschen auf unserer Seite haben. In Workum machen wir einen Fehler:
Wir ignorieren unser Navi und folgen den Wegweisern. Dadurch lernen
wir die Innenstadt von Workum sehr gut kennen und kommen nur knapp
durch. Fast geschafft müssen wir doch noch einen kleinen Schlenker
einlegen, weil ein Schild mit dem Hinweis der maximalen
Druchfahrtsbreite von 2,30 m unser Womo zu einer weiteren Umfahrung
zwingt. Doch dann sind wir da. Wir werden von Sandra
empfangen und auf den Platz gelotst. Die nächsten zwei Stunden sind
wir mit allerlei Kleinigkeiten beschäftigt, um es uns für einen
Monat gemütlich zu machen.
Dann folgt ein kleiner Kennenlernrundgang
auf dem Platz und am schönen breiten Sandstrand. Eine herrlich warme
Dusche rundet den Tag ab.

