Montag, 28. November 2016

Beausemblant 265 km

Nach einer ruhigen Nacht folgt ein kurzes Frühstück – also nur Kaffee. Wir wollen die „Baguette-Tradition“ aufrecht erhalten und erst nach dem Kauf dieser französischen Köstlichkeit die wichtigste Mahlzeit des Tages nachholen. Nach ein paar Kilometern ergibt sich auch die Chance. Wir sehen eine Bäckerei. Achim findet auch sofort einen Behelfsparkplatz und Karin spurtet in Richtung Backwaren. Nun vollkommen für den Tag gerüstet, zielen wir auf die Autobahn, weil wir keine Lust haben, zwar mautfrei, aber im Stau durch Lyon zu fahren. Auf der Autobahn gleiten wir so gemächlich dahin. Auch die Sonne freut sich, uns zu sehen und scheint uns auf die Frontscheibe. Kurz vor Lyon suchen wir uns einen schönen Parkplatz und gegen zum richtigen Frühstück über. Dann machen wir einen großen Fehler. Wir versuchen ein Nickerchen, was bei uns im allgemeinen nicht klappt. Nach einer Viertelstunde mit vielleicht zwei Minuten geistiger Abwesenheit geben wir auf und fahren weiter. Während wir um Lyon herum fahren, merken wir, wie wir immer müder werden. Eigentlich wollten wir mindestens bis Comps. Aber das wären noch über zweihundert Kilometer weiter. So beschließen wir an einem Tankstopp, dass es das gute alte Beausemblant auch tut. Zwar hat Karin noch ein paar recherchierte Plätze in petto, aber Achim hat keine Lust mehr. Beausemblant finden wir wie immer wieder sehr gut besucht vor, auch zu früher Nachmittagsstunde. Dennoch finden wir noch ein Plätzchen, trinken Kaffee zum Wachwerden, machen eine kleine Runde zu Fuß

 und lassen den Tag ausklingen. Ach übrigens ist von der Sonne bei Lyon leider nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil: Es ist richtig kalt. Wir müssen unbedingt weiter in den Süden.