Mittwoch, 27. Juli 2016

Nuncq Hautecote 365 km


Erwin fährt gegen 06.30 Uhr am Morgen, also zu nachtschlafener Zeit, von den Keilen herunter. Achim ist sofort wach. Zwar wusste er, dass Erwin etwas früher starten wollte, aber mitten in der Nacht? Kurz darauf verabschieden wir Anja und Erwin mit einem Gruß aus dem Schlafzimmerfenster. Da wir nun schon mal wach sind, können wir auch gleich aufstehen. Nach einem Wachmachkaffee machen auch wir uns vom Acker. Schön, dass die Franzosen und der Rest der Welt jetzt Ferien haben. Die Straßen sind ungewöhnlich frei, so dass wir ganz entspannt fahren können; bis Karin die laute Überlegung anstellt, ob wir uns noch einmal ein frisches Baguette gönnen sollen. Achim reagiert wie ferngesteuert. Ein paar Meter vor uns rechts ist eine Bäckerei. Blick in den Rückspiegel, Blinker rechts, rechts ran, Bremse. Jetzt hat er Zeit zu antworten: „Jou!“ Einer der nächsten Parkplätze erlebt dann sogleich die genussvolle Vernichtung des schmackhaften Backwerks. Wie wir dann wieder auf der Straße sind, bekommen wir eine SMS von Anja: Wären auf dem Stellplatz in Nuncq Hautecote. Ob wir auch dort hinkämen und ob sie für uns reservieren sollen? Zweimal ja, lautet die Antwort. 

Schließlich kommen Anja und Erwin nochmals auf die Idee zu grillen. Gerne machen wir mit. Das letzte Abschiedsgrillen ist ja nun auch schon fast einen Tag her. Außerdem gab es gestern einen von Anja selbstgemachten Marsala. Da muss doch noch etwas da sein.