Wir entscheiden uns, dem Donautal in Richtung Ulm zu folgen. Eine sehr malerische Gegend mit Minitunnel, die uns an unsere Reise nach Norwegen erinnern. So brauchen wir für gut einhundert Kilometer bis zur A7 etwa zwei Stunden. Dann folgt eine langweilige Fahrt auf der Autobahn, die teilweise in einem miserablen Zustand ist. Wir werden in unserem Womo ganz schön durchgeschüttelt. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Mainstockheim, wo wir einen Platz mit Blick auf den Main finden. Da der Strom in der Stellplatzgebühr enthalten ist, nutzen wir die Gelegenheit, um unseren Batterien mal was Gutes zu tun. Dabei übersieht Achim, dass nicht nur die Stellplätze sondern auch die Stromanschlüsse nummeriert sind und dadurch den Stellplätzen zugeordnet sind. Er sucht sich den kürzesten Weg zu einer Steckdose. Ein Nachbar macht uns auf den Irrtum aufmerksam. Doch zur "richtigen" Dose würde unser Kabel nicht reichen. Außerdem ist diese Dose auch schon belegt. Dann lassen wir es eben vorerst wie es ist. Wir brechen zu einem kleinen Cacherspaziergang auf mit anschließendem Kurzversuch, uns in die Sonne zu setzen.
Aber es wird windig und ungemütlich. Daher verkriechen wir uns ins Womo.
Aber es wird windig und ungemütlich. Daher verkriechen wir uns ins Womo.

