Das Wetter ist herrlich. Wir
nutzen es für einen Fahrradtag. Wir fahren in nördlicher Richtung
bis Gandia. Dafür müssen wir leider einige Kilometer auf einer
stark befahrenen Autostraße zurücklegen. Aber dann können wir
wieder nach rechts auf einen kleinen Sandweg abbiegen, wo es
gemütlicher zugeht. An einer Mole lassen wir Anja bei den Fahrrädern
zurück und machen uns auf die Suche nach einem Cache am Ende dieser
Mole. Hätten wir uns vorher besser informiert, hätten wir uns
diesen kleinen Ausflug sparen können. Der Cache war deaktiviert und
so unauffindbar. Also zurück zu Anja und den Fahrrädern und weiter
nach Gandia hinein. Trotz vieler Muggels finden wir den nächsten
Cache ganz schnell. Dann erreichen wir die Promenade des Ortes. Man
glaubt nicht, was hier los ist. Es ist Gründonnerstag und die
Spanier eröffnen die Strandsaison. Kein Wunder bei dem Wetter.
Der
nächste Cache ist hartnäckig. Obwohl uns die vielen Menschen kaum
beachten, suchen wir eine ganze Weile bis Erwin schließlich fündig
wird. Wir fahren weiter die kilometerlange Promenade bis zum Ende.
Doch dort geben wir unsere Suche nach geraumer Zeit erfolglos auf.
Jetzt müssen wir einen großen Bogen schlagen, um zum nächsten
Cache zu kommen. Wir landen auf einem einsamen aber idyllischen
Wanderweg. Aber am Ende des Weges, dort, wo der Cache sein soll,
macht eine spanische Familie ein ausgedehntes Picknick. Da wollen wir
nicht stören. Daher treten wir den Rückweg an. Unterwegs kaufen
Anja und Erwin noch ein paar Lebensmittel ein, während wir auf Räder
aufpassen. Als die beiden zurückkommen, haben sie Donuts im Gepäck,
die sie sogleich spendieren. So gestärkt geht es die letzten
Kilometer zurück.