Freitag, 29. Januar 2016

Rota 2. Tag

Der Morgen empfängt uns ausgesprochen kühl. Da hilft nur heizen. Dann parken wir um vom Stellplatz zum Strandparkplatz. Hier haben wir mehr Platz und es ist gemütlicher und ruhiger. Nach dem Frühstück wollen wir Rota mit dem Rad erkunden. Als erstes stellen wir fest, dass Rota gar nicht so klein ist wie gedacht. Es ist eine recht hübsche mittelgroße Stadt. Wir erreichen die breite Promenade, wo zumindest um diese Jahreszeit genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer ist.
Noch eine Ausnahme: Hier sind die Toiletten geöffnet und es gibt sogar Duschen. Toll sind vor allem die vielen mit bunten Kacheln versehenen Flächen wie z. B. ausgesprochen einlandende Sitzgelegenheiten.
Wir kommen am zivilen Hafen an und blicken von dort hinüber zu dem mit einem hohen Zaun gesicherten militärischen Teil. Aus der Ferne können wir einige Marineschiffe ausmachen. Doch direkt vor uns erstreckt sich ein riesiger Sandstrand mit einer Meeresbucht. Hier muss das Baden Spaß machen, wenn das Wasser etwas wärmer wäre. Wir kehren dem Wasser den Rücken und schieben unsere Räder die schmalen Gassen der Altstadt hoch. Hier erinnert es uns sehr an die Altstadt von Tarifa.
Dann suchen wir uns den Mercadona, wo wir natürlich wieder Fisch kaufen wollen. Freitag Mittag ist aber kein guter Termin dafür. Die Fischtheke ist umlagert. Zwar ziehen wir eine Nummer, müssten aber wahrscheinlich doch eine Ewigkeit warten. Als Rentner haben wir dafür aber keine Zeit. Also decken wir uns an den Regalen ein. Das ist zwar etwas teuerer, aber dafür sparen wir eine Menge Zeit. Zurück am Womo parken wir noch einmal um, damit wir die Sonne besser nutzen können. Eigentlich wollten wir noch eine kleine Radtour am Strand entlang in Richtung Chipiona machen. Aber bei dem schönen Wetter und den inzwischen sehr angenehmen Temperaturen wollen wir lieber am Womo bleiben und genießen. Abwechselnd machen wir jeweils einen kleinen Spaziergang zum Strand mit dem feinkörnigen Sand. Hier empfinden wir das Wasser gar nicht mehr so kalt, wenn wir die Füße darin baden. Gegend Abend kommen noch einige französische Wohnmobile auf den Platz gefahren. Angeblich kämen sie aus Conil, wo sie verjagt worden wären. Hoffentlich sind wir jetzt hier nicht zu viele Womos. Eine Kontrollfahrt der Polizei haben wir gerade eben jedenfalls überstanden.