Der Morgen
empfängt uns ausgesprochen kühl. Da hilft nur heizen. Dann parken
wir um vom Stellplatz zum Strandparkplatz. Hier haben wir mehr Platz
und es ist gemütlicher und ruhiger. Nach dem Frühstück wollen wir
Rota mit dem Rad erkunden. Als erstes stellen wir fest, dass Rota gar
nicht so klein ist wie gedacht. Es ist eine recht hübsche
mittelgroße Stadt. Wir erreichen die breite Promenade, wo zumindest
um diese Jahreszeit genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer
ist.
Noch eine Ausnahme: Hier sind die Toiletten geöffnet und es
gibt sogar Duschen. Toll sind vor allem die vielen mit bunten Kacheln
versehenen Flächen wie z. B. ausgesprochen einlandende
Sitzgelegenheiten.
Wir kommen am zivilen Hafen an und blicken von
dort hinüber zu dem mit einem hohen Zaun gesicherten militärischen
Teil. Aus der Ferne können wir einige Marineschiffe ausmachen. Doch
direkt vor uns erstreckt sich ein riesiger Sandstrand mit einer
Meeresbucht. Hier muss das Baden Spaß machen, wenn das Wasser etwas
wärmer wäre. Wir kehren dem Wasser den Rücken und schieben unsere
Räder die schmalen Gassen der Altstadt hoch. Hier erinnert es uns
sehr an die Altstadt von Tarifa.
Dann suchen wir uns den Mercadona,
wo wir natürlich wieder Fisch kaufen wollen. Freitag Mittag ist aber
kein guter Termin dafür. Die Fischtheke ist umlagert. Zwar ziehen
wir eine Nummer, müssten aber wahrscheinlich doch eine Ewigkeit
warten. Als Rentner haben wir dafür aber keine Zeit. Also decken wir
uns an den Regalen ein. Das ist zwar etwas teuerer, aber dafür
sparen wir eine Menge Zeit. Zurück am Womo parken wir noch einmal
um, damit wir die Sonne besser nutzen können. Eigentlich wollten wir
noch eine kleine Radtour am Strand entlang in Richtung Chipiona
machen. Aber bei dem schönen Wetter und den inzwischen sehr
angenehmen Temperaturen wollen wir lieber am Womo bleiben und
genießen. Abwechselnd machen wir jeweils einen kleinen Spaziergang
zum Strand mit dem feinkörnigen Sand. Hier empfinden wir das Wasser
gar nicht mehr so kalt, wenn wir die Füße darin baden. Gegend Abend
kommen noch einige französische Wohnmobile auf den Platz gefahren.
Angeblich kämen sie aus Conil, wo sie verjagt worden wären.
Hoffentlich sind wir jetzt hier nicht zu viele Womos. Eine
Kontrollfahrt der Polizei haben wir gerade eben jedenfalls
überstanden.


