Freitag, 9. Oktober 2015

Hilpoltstein 3. Tag


Da wir gestern Abend unseren Fernseher etwas länger in Anspruch genommen haben – es spielte Irland gegen Deutschland (1:0 leider) – und es heute Morgen recht kühl ist, schaltet Karin unsere Heizung auf volle Leistung und siehe da: Unsere Stromerzeugungsanlage Efoy muss einspringen, weil die Bordbatterien nahe an die 12 Volt-Grenze gehen. Gut dass wir unsere „Evi“ (= Efoy) haben! So plagen uns keine Stromprobleme, obwohl die Sonne noch einige Zeit auf sich warten lässt und dadurch unsere Solarpanele untätig noch etwas weiter schlummern können. Nicht untätig ist die Berufsschiffahrt. Sie „kämmt“ das Kanalwasser. 

Vielleicht kann uns ein kundiger Leser unseres Blogs aufklären, was da wirklich vor sich geht. Nach dem Frühstück machen wir uns zu viert auf, unsere Cacherunde von gestern zu vervollständigen.

Der erste Cache ist schnell gefunden. Am zweiten verzweifeln wir leider. Wir suchen vielleicht eine Stunde oder so – aber ohne Erfolg. Manchmal hat man einfach kein Glück. Also abhaken und weiter machen. Die nächsten zwei finden wir ohne Probleme, außer dass Achim an einer Abzweigung vorbei fährt und wir ein paar Meter wieder zurück müssen. Da war er wohl etwas übereifrig. Jetzt haben wir uns aber wirklich eine Brotzeit verdient. Das erste Lokal zieht uns magisch an. Auf der Terrasse sehen wir auch schon aus der Entfernung einen Mann, der einen Kuchen verspeist. Nichts wie hin! Aber groß ist die Enttäuschung: Der Mann ist der Wirt und klärt uns auf, dass dieses Lokal geschlossen ist und er selbst nur noch die Reste der Saison verzehrt. Dafür soll aber das Lokal auf der anderen Seeseite noch geöffnet sein. Stimmt. Dort werden wir fündig. Wir können draußen in der Sonne sitzen und eine Kleinigkeit zu uns nehmen.

 Dann radeln wir zurück zu unseren Womos, setzen uns wieder in die Sonne bei Kaffee und Kuchen. Um das Ganze abzurunden, müssen wir uns bei Anja bedanken. Als wir bei dem zweiten Cache waren, den, den wir nicht gefunden haben und nur sinnlos den bemoosten Waldboden platt getreten haben, hat sie die Zeit sinnvoller genutzt und Pilze gesammelt. So kommen wir zu einem ganz seltenen aber umso leckereren Abendessen.
 Dabei vergessen wir eine ganze Weile die Zeit. Erst als abends die Stellplatzkassiererin kommt, merken wir wie kühl es doch jetzt ist und verziehen uns in die Womos.