Unsere Nachbarn kommen
an unser Womo, um sich zu verabschieden. Die letzten Tage haben wir
erfahren, dass sie auch gerne mal für ein paar Monate auf die
iberische Halbinsel wollen. Es wäre wirklich schön, wenn man sich
da wieder treffen würde. Wir fahren ebenfalls los. Unser erster Halt
ist der Stellplatz in Nienburg.
Doch dort ist es recht eng und wegen
einer nahen Baustelle etwas laut und ungemütlich. Weiter geht es
nach Mehlbergen zu der dortigen Marina. Dort hat sich der Preis seit dem letzten Jahr verdoppelt. Dafür sind
abgesehen vom Strom die VE und die Dusche inklusive. Wir finden, dann
kann auch einmal eine Preiserhöhung gerechtfertigt sein. Da die
Marina sogar einen eigenen Badeteich hat, nutzen wir dieses Angebot
und erfrischen uns in dem kühlen Nass - bei diesen Temperaturen eine
Wohltat.
Nach ein bisschen Nichtstun gönnen wir uns am nahen Kiosk
einen kleinen Imbiss und etwas Eis, um dann wieder am Womo die Ruhe
dieser Marina zu genießen.
Nachts geht das gemeldete und befürchtete
Unwetter los. Erst ein bisschen Wetterleuchten, dann Starkregen.
Diesmal ist Achim der Leidtragende. Karin steht nur kurz auf, um die
Fenster ganz zu schließen und schläft dann wie ein Murmeltier.
Achim wecken die Regentropfen immer wieder auf.



