Die
Überraschung setzt noch in den Nachtstunden ein. So gegen vier Uhr
wecken uns die ersten Regentropfen. Bald darauf erklären sich
weitere Tropfen solidarisch bis sich schließlich eine Art Landregen
einstellt. Diese Monotonie lässt uns dann wieder weiterschlummern.
Am Morgen haben wir es nun auch gar nicht so eilig mit dem Aufstehen.
Dann lassen wir uns auch mit dem Frühstück richtig Zeit. Einige
Womos fahren ab, aber viele kommen auch schon. Wahrscheinlich
flüchten viele von sandigen Plätzen und retten sich zu uns, wo der
Untergrund geschottert und fest ist. Außerdem sind gerade an solchen
Regentagen viele auf Strom angewiesen. Sie wollen den Tag innerhalb
des Womos verbringen, Fernsehen, Computer spielen und im Internet
surfen. All das ist hier auf einem offiziellen Stellplatz möglich.
Wir machen es genauso. Bis zum Nachmittag versuchen wir ein paar Mal,
vor die Tür zu gehen. Aber kaum haben wir die Schuhe angezogen,
kommt schon der nächste Regen. So schaffen wir insgesamt vielleicht
ein paar Hundert Meter zum nächsten Supermarkt und zurück.
Ansonsten verplempern wir den Tag im Womo. Morgen ist noch einmal Regen angesagt.