Wieder geht es weiter in Richtung Westen. Unsere in dieser Richtung
vorletzte größere Station ist Lagos. Aber zuerst einmal müssen wir
vom Stellplatz in Alvor herunter. Das ist gar nicht so einfach. Wir
müssen noch ver- und entsorgen. Hierfür sind zwei Plätze für zwei
Womos vorgesehen. Erwin startet als Erster und erwischt prompt einen
der beiden Plätze. Wir müssen uns anstellen. Während der Wartezeit
entsorgt Achim schon mal den Inhalt der Kassettentoilette und trägt
einige Liter Wasser zur Abflussrinne. Nur Karin kommt mit dem
Frischwasser nicht recht voran. Es gibt nur einen echten Anschluss
neben zwei Wäschewaschbecken. In diesen Becken bekommt man unsere
Kanister kaum gefüllt. Der Anschluss ist zwar mit einem Schlauch
versehen, aber eben nur für ein Womo auf den beiden Plätzen.
Außerdem ist er recht kurz, so dass er schon am Hahn geknickt wird
und so kaum Wasser durchlässt. Nach einiger Zeit können auch wir
auf einen Entsorgungsplatz rangieren. Achim muss zweimal Anlauf
nehmen, weil sonst der Schlauch nicht bis zum Einfüllstutzen reicht.
Irgendwann aber haben wir es geschafft. Dann geht es los. In Lagos
stellen wir uns gleich am Ortseingang auf den Stellplatz, den wir
noch vom letzten Jahr kennen. Es hat sich hier nichts verändert.
Sogar ein Zirkus ist hier vor Ort – wie im letzten Jahr –
allerdings sieht man, wie die Leute zusammenpacken. Erwin und Achim
nehmen ihre Fahrräder und strampeln zur Promenade. Wir wollen
herausfinden, ob bei diesem Wetter (kaum Wellen, viel Sonne)
Grottenfahrten angeboten werden. Kaum sind wir an der Promenade
angekommen, werden wir schon umworben. Wir sammeln Informationen und
legen diese dann unseren besseren Hälften vor. Demokratisch wird
eine Entscheidung gefällt, die nur kurz ins Wanken kommt, als wir
alle zusammen mit den Rädern in die Stadt fahren und an der
Promenade einen Fischer treffen, der seinerseits auch eine kleine
Grottenfahrt anbietet. Alternativen soll man sich doch immer offen
halten. Unser Bummel durch Lagos hat was.
Es ist ein schöner Ort mit vielen gut erhaltenen bzw. hergerichteten Gebäuden.
Nach einem Einkauf bei Lidl treibt uns der Hunger zu unseren Womos zurück. Während der ausgiebigen Vesper dürfen wir einem kleinen Rodeo beiwohnen. Ein kleines Pony (Gibt es auch große Ponys?) hat sich losgerissen und genießt seine Freiheit. Es trabt und galoppiert über den Platz. Selbst ein bellender Hund, der sich dem Pony anschließt, kann es nicht bremsen. Hoch erhobenen Hauptes ignoriert das Pony den Kläffer und trabt weiter. Aber dann gelingt es den Zirkusleuten doch, es einzufangen. Schade, nun lässt das Pony seinen Kopf offensichtlich schlecht gelaunt hängen.
Es ist ein schöner Ort mit vielen gut erhaltenen bzw. hergerichteten Gebäuden.
Nach einem Einkauf bei Lidl treibt uns der Hunger zu unseren Womos zurück. Während der ausgiebigen Vesper dürfen wir einem kleinen Rodeo beiwohnen. Ein kleines Pony (Gibt es auch große Ponys?) hat sich losgerissen und genießt seine Freiheit. Es trabt und galoppiert über den Platz. Selbst ein bellender Hund, der sich dem Pony anschließt, kann es nicht bremsen. Hoch erhobenen Hauptes ignoriert das Pony den Kläffer und trabt weiter. Aber dann gelingt es den Zirkusleuten doch, es einzufangen. Schade, nun lässt das Pony seinen Kopf offensichtlich schlecht gelaunt hängen.


