Donnerstag, 31. Juli 2014

Sikhall – Vänersborg 110 km

Wir müssen zugeben, dass wir uns noch einen faulen Tag in Amal gegönnt haben. D. h. nicht ganz faul. Wir haben immerhin einen Cache bei der Touristeninformation gesucht und gefunden. Dann aber waren wir doch wieder ganz faul. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht mehr ganz so beständig. Deshalb heißt die Devise: Sonne ausnutzen. Heute aber brechen wir wieder auf und fahren die Westküste des Vänern entlang. Der erste angesteuerte Badeplatz ist nicht schlecht. Aber die Luft steht dort und die Mücken sind auch aktiv. Es ist halt etwas schwül geworden. Unser nächster Anlaufpunkt verliert sich in engen Sträßlein. Beim Umkehren spricht ein Schwede Karin an und bietet uns sogar an, auf seinem Grundstück zu parken, wenn wir zum Strand laufen wollen. Alternativ empfiehlt er uns wenige Kilometer weiter einen großen Parkplatz mit Badestrand. Wir bedanken uns artig und fahren den Tipp in Sikhall an. Der Mann hatte recht. Der Parkplatz ist auch für uns groß genug. Es ist auch Platz. Wahrscheinlich wegen des wechselhaften Wetters. Wir machen erst einmal Kaffeepause. Dann wollen wir unsere Stühle aus dem Womo holen, als es anfängt zu regnen. Dadurch wird der Platz fast komplett leer. Wir machen es uns im Womo gemütlich und harren der Dinge. Nach einiger Zeit hört der Regen auch wieder auf. Achim macht einen Strandspaziergang und entdeckt einige Surfausrüstungen, aber ohne Besitzer.
 Kurze Zeit später ändert sich das. Die Surfer gehen auf das Wasser, einschließlich einem Kiter. Wir holen jetzt doch noch unsere Stühle und setzen uns an den Strand, um die Wassersportler zu beobachten. Da der Wind anfangs doch recht mäßig ist, hat vor allem der Kiter seinen Spaß. Die (Wind-) Surfer müssen sich noch ein wenig gedulden. Dann reicht es aber auch für sie. Gegen Abend werden alle müde und auch wir packen unsere Sachen und fahren ein paar Kilometer weiter nach Vänersborg. Dort entscheiden wir uns für einen normalen Parkplatz,
 schauen uns aber auch den offiziellen SP an. Der kostet ohne Strom stolze 160 SEK, mit Strom 200 SEK. Zur Erinnerung: In Amal haben wir ohne Strom 100 SEK gezahlt, mit wesentlich schönerem Ambiente. Man kann nicht immer alles haben.

Noch ein kleiner Nachklapp: Als wir in Amal gestartet sind, wollte uns unser Navi so schicken:
Ich schwöre, dass ich kein Amphibienfahrzeug habe und in den Einstellungen des Navis auch ganz deutlich "Womo" ohne jede Schwimmfähigkeit angegeben habe.