Wir wollen weiter nach Westen in Richtung Sagres. Kurz nachdem wir
gestartet sind, finden wir noch einen Aldi in Lagos. Unser erstes
Ziel ist der Praia Boca do Rio. Doch die Zufahrtsstraße ist für
sämtlichen Verkehr gesperrt. Also biegen wir rechts ab, nehmen ein
Zwanzig-Tonnen-Schild billigend zur Kenntnis und ignorieren ein
Zwanzig-Prozent-Steigungs-Schild. Da kommt nicht nur unser liebes
Womo ins Schwitzen, auch Achim bekommt ein ganz mulmiges Gefühl. Er
fragt sich, ob die Bremsen unser Womo wohl halten, wenn er anhalten
müsste. Es geht alles gut. Aber noch einmal will er das nicht machen
müssen. Wir kommen heil in Salema an. Dort stehen trotz
Wohnwagenverbots schon drei Womos. Es ist auch fraglich, ob dieses
Verbot auch Womos betrifft. Aber es gefällt uns hier sowieso nicht.
Daher fahren wir in eine andere Bucht, Praia Zavail. Hier ist es
schon besser, aber unser Womo ist für die Parkbuchten zu lang.
Quer stellen wäre zwar möglich. Aber dann riskieren wir einen Strafzettel und müssen damit rechnen, weggeschickt zu werden. Wir fahren noch eine Bucht weiter zum Praia Ingrina.
Auch hier stehen
schon ein paar Womos. Wir gesellen uns zwischen einen Franzosen und
einen Holländer, der aber gerade am Packen ist. Hier ist es ähnlich
wie auf der Ziegenwiese in Spanien, nur bei weitem nicht so voll. Mit
dem Untergrund müssen wir aufpassen. Große Steine ragen aus rotem
Sand hervor. Die Steine könnten das Womo beschädigen und der Sand
muss trocken bleiben, sonst wird es glitschig. Wir wollen die
Umgebung erkunden. Der Franzose empfiehlt uns einen Wanderweg in
Richtung Sagres. Wir kommen etwa dreihundert Meter weit, dann
blockieren zwei Hunde den Weg. Vermutlich stammen sie von dem
Anwesen, das noch einmal hundert Meter weiter liegt. Einer der Hunde
ist aber so aggressiv, dass wir lieber umkehren und den
Wanderweg in die andere Richtung nehmen, jedenfalls soweit wir den
Wanderweg überhaupt erkennen. Gleich am Strand finden wir einen
Cache und machen an den Klippen weiter.
Der Ausblick ist wieder atemberaubend schön. Nur aufpassen muss man, dass es nicht das Letzte ist, was man sieht.
Wir finden weitere „Aussteiger-“ Womos, die sich eine noch spannendere Zufahrt gesucht haben.
Schließlich wollen wir zu einem zweiten Cache. Das ist gar nicht so einfach, weil der „Wanderweg“ nur ein Trampelpfad zwischen Büschen ist und wir wieder aufpassen müssen, dass er nicht am Ende einer Klippe endet. Der Cache führt uns tatsächlich bis an den Rand einer Klippe.
Aber es geht alles gut – sonst könnte Achim diese Zeilen nicht schreiben. Weiter suchen wir uns einen Abstieg in die Bucht nebenan – der oben erwähnten Praia Zavial. Wir kommen irgendwie runter. Unten spricht uns ein englisches Pärchen an, ob das ein Pfad ist, auf dem wir hierher gekommen sind. Wir raten ab. Zurück zum Womo nehmen wir lieber die Straße, auf der wir gekommen sind. Der Franzose gibt uns den Rat, das nächste Mal einen Knüppel für die bissigen portugiesischen Hunde mit zu nehmen; denn die würden wohl wirklich beißen im Gegensatz zu spanischen, französischen und marokkanischen Hunden. Na danke. Außerdem meint er, auf seinem vorgeschlagenen Weg hätten wir auch ein paar Kriechtiere wie Schlangen treffen können. Was für ein nettes Kerlchen! Wir ruhen uns lieber in der Sonne aus.
Quer stellen wäre zwar möglich. Aber dann riskieren wir einen Strafzettel und müssen damit rechnen, weggeschickt zu werden. Wir fahren noch eine Bucht weiter zum Praia Ingrina.
Der Ausblick ist wieder atemberaubend schön. Nur aufpassen muss man, dass es nicht das Letzte ist, was man sieht.
Wir finden weitere „Aussteiger-“ Womos, die sich eine noch spannendere Zufahrt gesucht haben.
Schließlich wollen wir zu einem zweiten Cache. Das ist gar nicht so einfach, weil der „Wanderweg“ nur ein Trampelpfad zwischen Büschen ist und wir wieder aufpassen müssen, dass er nicht am Ende einer Klippe endet. Der Cache führt uns tatsächlich bis an den Rand einer Klippe.
Aber es geht alles gut – sonst könnte Achim diese Zeilen nicht schreiben. Weiter suchen wir uns einen Abstieg in die Bucht nebenan – der oben erwähnten Praia Zavial. Wir kommen irgendwie runter. Unten spricht uns ein englisches Pärchen an, ob das ein Pfad ist, auf dem wir hierher gekommen sind. Wir raten ab. Zurück zum Womo nehmen wir lieber die Straße, auf der wir gekommen sind. Der Franzose gibt uns den Rat, das nächste Mal einen Knüppel für die bissigen portugiesischen Hunde mit zu nehmen; denn die würden wohl wirklich beißen im Gegensatz zu spanischen, französischen und marokkanischen Hunden. Na danke. Außerdem meint er, auf seinem vorgeschlagenen Weg hätten wir auch ein paar Kriechtiere wie Schlangen treffen können. Was für ein nettes Kerlchen! Wir ruhen uns lieber in der Sonne aus.
