Dienstag, 1. Juli 2014

Oslo - Hamar Yachthafen 460 km


Nach einer kurzen Nacht machen wir uns endlich auf den Weg nach Norwegen. Unterwegs schauen wir uns den SP in Kungsbacka an. Wäre auch mal nicht schlecht. Ver- und Entsorgung sowie Strom ist vorhanden. Nach Norwegen geht es über die mautpflichtige Brücke der E6, was wir mit unserer Kreditkarte begleichen. Später passieren wir noch einige automatische Mautstationen, genannt „automatic toll“. „toll“ ist Englisch und heißt auf Deutsch Maut. Toll im deutschen Wortsinn ist dabei überhaupt nichts. Hier gibt es gar nicht die Möglichkeit, direkt zu bezahlen. Laut Reisemobil International werden die Fahrzeuge mittels Kamera über das Nummernschild identifiziert und man bekommt ein paar Wochen später die Rechnung nach Hause. Überraschung! Hinter Oslo bleiben wir auf der E6 und wollen kurz hinter Eidsvoll übernachten. Den Tipp haben wir von Freunden erhalten. Leider ist hier eine Baustelle und kein Grillplatz mehr. Diese Baustelle nervt uns dann für etwa zwanzig Kilometer mit wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen fünfzig und siebzig Stundenkilometer, natürlich ganz eng, einspurig mit Kurven, Pseudokreisverkehren und Lkws, die einem fast in die Seite fahren. Endlich erreichen wir Hamar weiter auf der E6, die hier aber nur wie eine normale Bundesstraße befahrbar ist. In Hamar klingt der Tag aber doch noch nett aus. Zwar grollt der Donnergott und schickt immer mal wieder Schauer vom Himmel. Aber wir finden einen schönen SP im Hafen mit Ver- und Entsorgung und Strom und können uns mit einigen Deutschen, die ebenfalls hier nächtigen, austauschen.