Nach einer
kurzen Nacht machen wir uns endlich auf den Weg nach Norwegen.
Unterwegs schauen wir uns den SP in Kungsbacka an. Wäre auch mal
nicht schlecht. Ver- und Entsorgung sowie Strom ist vorhanden. Nach
Norwegen geht es über die mautpflichtige Brücke der E6, was wir mit
unserer Kreditkarte begleichen. Später passieren wir noch einige
automatische Mautstationen, genannt „automatic toll“. „toll“
ist Englisch und heißt auf Deutsch Maut. Toll im deutschen Wortsinn
ist dabei überhaupt nichts. Hier gibt es gar nicht die Möglichkeit,
direkt zu bezahlen. Laut Reisemobil International werden die
Fahrzeuge mittels Kamera über das Nummernschild identifiziert und
man bekommt ein paar Wochen später die Rechnung nach Hause.
Überraschung! Hinter Oslo bleiben wir auf der E6 und wollen kurz
hinter Eidsvoll übernachten. Den Tipp haben wir von Freunden
erhalten. Leider ist hier eine Baustelle und kein Grillplatz mehr.
Diese Baustelle nervt uns dann für etwa zwanzig Kilometer mit
wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen fünfzig und
siebzig Stundenkilometer, natürlich ganz eng, einspurig mit Kurven,
Pseudokreisverkehren und Lkws, die einem fast in die Seite fahren.
Endlich erreichen wir Hamar weiter auf der E6, die hier aber nur wie
eine normale Bundesstraße befahrbar ist. In Hamar klingt der Tag
aber doch noch nett aus. Zwar grollt der Donnergott und schickt immer
mal wieder Schauer vom Himmel. Aber wir finden einen schönen SP im
Hafen mit Ver- und Entsorgung und Strom und können uns mit einigen
Deutschen, die ebenfalls hier nächtigen, austauschen.
